Was bisher nur für Charaktere möglich war, wird nun auf das Herzstück eurer Progression ausgeweitet. Wer seine Stadt im Solo-Spiel mühsam aufgebaut hat, kann diese bald mit in die Online-Welt nehmen – und umgekehrt. Dabei werden Stadt-Level, Goldvorräte, gesammelte Ressourcen und der Fortschritt der Story-Gruppen vollständig beibehalten. Das ist ein massiver QoL-Gewinn für alle, die flexibel entscheiden wollen, ob sie alleine an ihrer Festung feilen oder sich mit anderen Drachenjägern zusammenschließen.
Es gibt jedoch ein paar technische Feinheiten beim Transfer zu beachten, besonders was die Beuteverteilung angeht:
- Besitzrechte: Nur der Stadt-Besitzer kann den Transfer initiieren. Andere Spieler verlieren vorerst den Zugriff, wenn der Host den Modus wechselt.
- Die Truhen-Logik: Beim Wechsel von Offline zu Online wird die geteilte Truhe mitgenommen. Wer jedoch eine Online-Stadt in den Offline-Modus rettet, muss auf den Inhalt der geteilten Truhe verzichten – diese verbleibt im Online-Netzwerk.
Für die Meta bedeutet das vor allem mehr Freiheit beim Farmen. Ihr könnt Ressourcen in aller Ruhe offline grinden, eure Stadt ausbauen und dann mit den verbesserten Boni direkt in die Koop-Schlachten gegen die Ahnen-Drachen ziehen. Da der Fortschritt im Ancestral Grid oft eng mit der Entwicklung eurer Stadt verknüpft ist, erspart dieser Transfer das frustrierende doppelte Hochziehen von Gebäuden. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt die Truhen-Beschränkung beim Wechsel in den Offline-Modus, was vermutlich Duping-Versuche unterbinden soll. Dennoch: Die Flexibilität, die Welt von Dragonkin: The Banished nach eigenen Vorlieben zu wechseln, wertet das Endgame spürbar auf.
