Für uns Spieler bedeutet das vor allem eins: Wir können unseren Agenten des Omnissiah weitaus detaillierter gestalten, als es bei den bisherigen menschlichen Klassen oder dem Ogryn der Fall war. Die Wahl der Forge World als Herkunftsort bildet dabei nur das Fundament. Besonders spannend ist die Integration der Bionik. Wir können nicht nur mechanische Augenfarben (sowohl primäre als auch sekundäre Linsen) wählen, die sogar durch Kopfbedeckungen hindurch sichtbar bleiben, sondern auch die Beschaffenheit unserer mechanischen Gliedmaßen bestimmen.
Die Texturen der Arme, Beine und Füße lassen sich individuell anpassen, inklusive einstellbarer Oxidationsstufen. Das Beste daran? Diese Details sind nicht nur in der Third-Person-Ansicht für andere sichtbar, sondern bleiben auch in der First-Person-Perspektive und unter kosmetischen Items präsent. Das sorgt für eine Immersion, die dem Warhammer-Lore absolut gerecht wird.
Ein echtes Highlight ist das neue System für die dynamische Sprachmodulation. Anstatt nur eine feste Stimme zu wählen, können wir bei den vier verfügbaren Persönlichkeiten Parameter wie Tonhöhe, Verzögerung und Verzerrung anpassen. Das gibt uns die Freiheit, entweder wie ein hochpräziser Logis-Rechner oder wie ein rasselnder, halb-mechanischer Albtraum zu klingen.
Die Skitarii Alpha Primus-Klasse wird am 23. Juni veröffentlicht. Es ist klar, dass Fatshark hier nicht nur einen neuen Skin liefert, sondern die technische Infrastruktur nutzt, um das Gefühl der schrittweisen Aufopferung von Fleisch für Metall spürbar zu machen. Für die Meta bedeutet diese Detailtiefe hoffentlich auch eine ebenso komplexe spielerische Umsetzung der Mechanicus-Fähigkeiten.
