Die wichtigste Neuerung betrifft die nukleare Schlagkraft selbst. Anstatt der bisherigen Megatonnen-Bomber, die das Spiel abrupt beendeten, kommen nun taktische Sprengköpfe mit 5kt und 30kt zum Einsatz. Diese werden von Standard-Flugzeugen getragen, was den nuklearen Einsatz deutlich organischer in das laufende Gefecht integriert. Die Schlachtfelder fühlen sich zudem größer an, da Gaijin das Frontlinien-Areal für diesen Modus massiv erweitert hat.
In Sachen Matchmaking konzentriert sich der Test auf den High-Tier-Bereich mit einem Battle Rating (BR) von 13.0 bis 14.7. Ein interessanter strategischer Kniff ist die Einführung einer temporären Respawn-Sperre für denselben Flugzeugtyp. Wer abgeschossen wird, kann nicht sofort wieder mit der gleichen Maschine einsteigen, was die Bedeutung der Flugzeugwahl und des Überlebens im Luftraum unterstreicht.
Die Siegbedingungen wurden ebenfalls komplett umgekrempelt. Ein nuklearer Schlag führt nicht mehr automatisch zum sofortigen Sieg durch Zerstörung der Hauptbasis. Stattdessen gewinnt das Team, das durch das Ausschalten von Zielen – egal ob KI-Flotte oder gegnerische Spieler – die meisten Punkte sammelt. Das macht die Runden spannender und gibt dem unterlegenen Team bis zur letzten Sekunde die Chance auf ein Comeback durch gezielte Abwehrmaßnahmen.
- BR-Bereich: 13.0 bis 14.7
- Nuklear-Yields: 5kt und 30kt taktische Sprengköpfe
- Erweitertes Kartenareal für großflächige Manöver
- Neues Punktesystem ersetzt Instant-Win-Mechanik
- Verbesserte Zielmarkierungen basierend auf der Winkelgröße
Zusätzlich wurde die Luftabwehr (AD) optimiert und eine KI-Flotte hinzugefügt, die als zusätzliche strategische Ziele fungiert. Diese Anpassungen zeigen deutlich, dass War Thunder im Top-Tier-Bereich komplexere Missionsziele anstrebt, die über das reine Team-Deathmatch hinausgehen.
