Nach dem ersten Testlauf im vergangenen Dezember legt Gaijin Entertainment nun ordentlich nach. Der Fokus liegt diesmal deutlich auf der Optimierung für Solo-Spieler und der Skalierbarkeit der Gefechte. Besonders beeindruckend ist der neue Domination-Modus für bis zu 128 Spieler (64v64). Wer es lieber etwas kompakter mag, kann sich in der 40-Spieler-Variante auf einem einzelnen Eroberungspunkt austoben.
Ein echtes Highlight für die taktische Tiefe ist die Einführung der neuen Karte "Al-Massa". Damit das Arsenal nicht zu kurz kommt, wurden neue Primärwaffen wie die AKS-74U, das FN SCAR-L und das schwere KORD-Maschinengewehr integriert. Sogar Schrotflinten finden nun ihren Weg ins Spiel, was den Häuserkampf massiv beeinflussen dürfte.
Für uns Spieler sind vor allem die Quality-of-Life-Anpassungen spannend: Solo-Spieler werden nun automatisch Squads zugewiesen und können direkt bei ihren Kameraden spawnen. Das sorgt für deutlich mehr Dynamik an der Frontlinie, auch wenn die fehlende Unverwundbarkeit beim Spawn taktische Vorsicht verlangt. Zudem wurden UAV-Limits eingeführt und Versorgungskisten angepasst, was zeigt, dass Gaijin das Balancing zwischen Aufklärung und direkter Action ernst nimmt.
Ob die Infanterie langfristig das Gesicht von War Thunder verändern wird, bleibt abzuwarten, aber diese Testphase liefert die nötigen Daten für ein deutlich runderes Erlebnis als noch im Dezember.
