Der Kern der Änderung liegt in den wöchentlichen Map-Rotationen. Anstatt dass jede Zone immer denselben Regeln folgt, werden die Dark Zones nun dynamisch zwischen verschiedenen Modi wechseln. Das Ziel ist klar: Die oft kritisierte Kluft zwischen Gelegenheitsspielern und Hardcore-PvPlern soll geschlossen werden, ohne den Nervenkitzel des Rogue-Systems komplett zu opfern.
Die wohl markanteste Neuerung ist die Toxic Dark Zone. Hierbei handelt es sich um eine reine PvE-Erfahrung. Spieler können die Atmosphäre und den Loot der Dark Zone genießen, ohne befürchten zu müssen, von hinterhältigen Agenten beim Extraktionspunkt eliminiert zu werden. Für viele, die sich bisher nur wegen der Story-Atmosphäre in diese Gebiete gewagt haben, ist dies ein lang ersehnter Segen.
Für die kompetitive Fraktion wird die Balanced Dark Zone eingeführt. In diesem Modus werden die Vorteile durch die SHD-Uhr und das Expertise-System deaktiviert. Hier zählt rein der Build und der spielerische Skill, was für deutlich fairere Kämpfe sorgt. Wer hingegen seine volle Macht entfesseln will, muss auf den später in der Season erscheinenden "Uncapped PvP"-Modus warten, der maximale Power und entsprechend höhere Belohnungen verspricht.
Die klassische Dark Zone mit vollem Fortschritt und dem bekannten Rogue-Protokoll bleibt als Option bestehen. Diese Aufteilung ermöglicht es uns Agenten endlich, selbst zu entscheiden, welches Risiko wir für welchen Ertrag eingehen wollen. Das Update könnte die Identitätskrise der Dark Zones endlich lösen und Washington D.C. wieder ein Stück lebendiger machen.
