Der Marketplace von Rainbow Six Siege bleibt vorerst dicht. Aufgrund von Sicherheitsrisiken wie Botting und Account-Diebstahl zieht Ubisoft die Notbremse und kündigt gleichzeitig eine massive Umgestaltung der In-Game-Wirtschaft für Season 3 an.
Diese Entscheidung ist ein herber Schlag für alle, die gehofft hatten, bald wieder seltene Skins zu handeln. Doch die Sicherheit der Accounts geht vor – ein instabiler Markt würde das Vertrauen der Community langfristig zerstören. Während der Marketplace im Dornröschenschlaf liegt, bereitet Ubisoft den Boden für eine neue Monetarisierungsstrategie vor, die den Wert von R6-Credits und Ansehen (Renown) neu definiert.
Ab Season 3 gibt es eine klare Trennung: Neue Event-Packs, wie wir sie aus M.U.T.E. Protocol oder Rengoku kennen, werden künftig ausschließlich über R6-Credits erhältlich sein. Das bedeutet, dass fleißiges Grinden von Ansehen für die neuesten Kollektionen nicht mehr ausreichen wird. Um den Wert von Ansehen dennoch zu erhalten, verspricht Ubisoft, dass ältere Kollektionen bei ihrer Rückkehr weiterhin mit beiden Währungen erworben werden können.
Ein echter Lichtblick für Sammler ist die Änderung bei den Masterpieces. Diese prestigeträchtigen Items waren bisher oft schwer greifbar, werden aber ab Season 3 direkt mit R6-Credits kaufbar sein. Das nimmt den Zufallsfaktor aus der Gleichung und gibt Spielern die direkte Kontrolle über ihre Sammlung. Strategisch gesehen verschiebt sich die Ökonomie damit weg von der reinen Spielzeit-Belohnung hin zu einem direkten Kaufmodell für Premium-Inhalte, was in der kompetitiven Szene sicher für hitzige Diskussionen sorgen wird.
