Ubisoft geht in Jahr 11 von Tom Clancy's Rainbow Six Siege massiv gegen Cheater und Manipulatoren vor. Mit der Einführung der R6 ShieldGuard Secure Platform, die auf Secure-Boot-Technologie setzt, wird die Integrität auf dem PC auf ein neues Level gehoben – der Rollout beginnt direkt an der Spitze der Rangliste.
Die wohl größte Änderung für Konsolenspieler ist die offizielle Unterstützung von Maus und Tastatur. Wer diese Eingabegeräte auf der PlayStation oder Xbox nutzt, wird jedoch nicht länger gegen Controller-Spieler antreten, sondern automatisch in den PC-Matchmaking-Pool verschoben. Das ist ein fairer Kompromiss, der die native Steuerung erlaubt, ohne die kompetitive Balance auf den Konsolen zu zerstören.
Gleichzeitig rüstet das Team bei MouseTrap auf. Die Erkennung wurde verfeinert, um Spoofing-Hardware, Makro-Skripte und andere illegale Eingabemethoden präziser zu identifizieren. Wer versucht, sich durch Hardware-Tricks einen Vorteil zu verschaffen, muss mit harten Konsequenzen rechnen. Um die Sicherheit der Spieler-Accounts und des Marktplatzes zu gewährleisten, wird zudem eine App-basierte Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zur Pflicht für Ranked-Matches.
Der Marketplace bleibt aufgrund dieser Sicherheitsumstellungen für einige Monate geschlossen. Ubisoft nutzt diese Zeit, um Betrugserkennungs-Systeme zu implementieren, damit der Handel mit Skins in Zukunft sicherer abläuft. Diese Maßnahmen zeigen deutlich, dass der Fokus in Jahr 11 auf Fairplay und technischer Stabilität liegt, um die Langlebigkeit des Shooters zu sichern.
