Die Beta von The Expanse: Osiris Reborn ist in vollem Gange und wirft Spieler direkt in den harten Alltag eines Söldners im 24. Jahrhundert. Ein neuer Gameplay-Guide beleuchtet nun die Mechaniken, die über Leben und Tod entscheiden, wenn ihr euch zwischen den Fraktionen der Erde, des Mars und des Gürtels bewegt.
In der aktuellen Testphase stehen euch vier Presets zur Verfügung, die Kombinationen aus Herkunft und Klasse wie Earther-Offizier oder Belter-Hacker abdecken. Während der volle Charakter-Editor erst zum Release erscheint, haben eure Wurzeln schon jetzt spürbare Auswirkungen auf das Gameplay. Belter erhalten beispielsweise einen Bonus von +1 auf Engineering-Checks, was den technischen Fokus der Gürtler widerspiegelt, während Earther mit +1 auf Athletics-Checks glänzen.
Das Kampfsystem setzt auf eine Mischung aus Echtzeit-Action und strategischer Planung. Mit der Tactical Pause (F-Taste oder Steuerkreuz oben) lässt sich das Geschehen jederzeit einfrieren. Das ist auch bitter nötig, um eurem Companion J präzise Befehle zu erteilen. Da die Gegner keine Gnade kennen, ist das Deckungssystem euer bester Freund. Eure Rüstung regeneriert sich zwar automatisch, doch in brenzligen Situationen hilft nur der manuelle Einsatz von Repair Foam, um euch oder J wieder kampfbereit zu machen.
Für die langfristige Motivation sorgt das Crafting-System. An Workbenches könnt ihr gesammelte Materialien nutzen, um eure Waffen in fünf verschiedenen Klassen aufzuwerten. Wer das Beste aus seinem Arsenal herausholen will, muss die Spielwelt also gründlich nach Ressourcen absuchen. Die Mischung aus taktischem Tiefgang und der realistischen Atmosphäre des Expanse-Universums zeigt deutlich, dass Owlcat Games hier kein klassisches Arcade-Erlebnis, sondern eine anspruchsvolle RPG-Erfahrung anstrebt.
