Der Kern dieses Updates ist die Konsolidierung doppelter Kampfwerte. Was früher getrennt als Waffen- und Magiekraft existierte, wird nun unter einheitlichen Buffs zusammengefasst. Der Buff „Größere Brutalität“ gewährt künftig sowohl Waffen- als auch Magieschaden, während „Größere Raserei“ die kritische Trefferchance für beide Disziplinen erhöht. Damit entfällt die Notwendigkeit, spezifische Tränke oder Fähigkeiten nur für einen Stat-Typ zu nutzen – ein Segen für die Build-Vielfalt in Tamriel.
Besonders spannend ist die Überarbeitung der Mundussteine. Der Krieger-Mundus gewährt nun beide Schadensarten, was ihn für Hybrid-Builds extrem attraktiv macht. Der Lehrling hingegen schlägt einen völlig neuen Weg ein: Statt Magieschaden liefert er nun einen Bonus auf Erfahrungspunkte und Inspiration. Das ist eine massive Umstellung für das Endgame, macht den Stein aber zum neuen Standard für das Leveln neuer Charaktere oder Handwerksberufe.
Auch die Alchemisten unter euch müssen umdenken. Das gesamte System wird überholt, um die neuen Hybrid-Werte widerzuspiegeln. Alte, doppelte Eigenschaften werden entfernt und durch neue Effekte wie „Vexation“ ersetzt, die die erhaltene Heilung des Gegners verringern. In Kombination mit den Klassenanpassungen – Sorcerer erhalten nun offensive Durchdringung, während Templer zusätzliche Rüstung statt überlappender Schadensbuffs bekommen – fühlt sich jede Klasse nun spezialisierter an, ohne durch starre Stat-Vorgaben eingeschränkt zu sein.
Diese Änderungen sind ein mutiger Schritt, um das Gameplay von The Elder Scrolls Online flexibler zu gestalten. Ob ihr nun als kriegerischer Magier oder magisch begabter Schwertkämpfer durch die Westauen zieht, die Barrieren der Vergangenheit gehören bald der Geschichte an.
