Die Tiefen von Subnautica 2 fühlen sich aktuell für viele Überlebende etwas zu unerbittlich an. In einem offenen Brief an die Community hat das Team von Unknown Worlds Entertainment nun auf die wachsende Kritik an der Spielbalance reagiert und konkrete Verbesserungen für die kommenden Wochen versprochen.
Im Fokus der angekündigten Updates steht vor allem das Verhalten der Raubtiere. Viele Spieler berichteten zuletzt, dass die Aggro-Reichweite einiger Kreaturen zu groß sei oder Angriffe in zu kurzen Abständen aufeinanderfolgen. Die Entwickler planen hier eine Feinjustierung: Das Timing der Angriffe und die Distanz, ab der euch Monster wahrnehmen, werden überarbeitet, um die Begegnungen fairer und lesbarer zu gestalten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Effektivität eurer Werkzeuge. Gegenstände wie Fackeln oder das Survival Tool sollen in brenzligen Situationen zuverlässiger funktionieren. Das Ziel ist es, dass sich die Abwehrmaßnahmen befriedigender anfühlen, anstatt den Spieler in ständiger Frustration zu lassen. Trotz der Rufe nach tödlichen Waffen bleibt das Studio seiner Linie jedoch treu: Subnautica 2 wird kein Shooter. Das Gefühl der Verwundbarkeit und der Fokus auf Erkundung stehen weiterhin im Zentrum des Gameplays.
Das Team entschuldigte sich zudem für die lückenhafte Kommunikation seit dem Early-Access-Start und gelobte Besserung. In den nächsten Wochen sollen mehrere Patches erscheinen, die direkt auf das Feedback der Community eingehen. Für uns bedeutet das: Die Alien-Ozeane bleiben gefährlich, aber der Überlebenskampf wird deutlich nuancierter und weniger willkürlich.
