Eines der nervigsten Probleme in großangelegten Kriegen war oft das Verhalten von Flotten an den äußeren Systemgrenzen. Mit dem neuen Patch hat Paradox das Flottenverhalten spürbar verbessert: Schiffe kämpfen nun effektiver in den Randbereichen, besonders wenn sie gegen stationäre Ziele antreten, die direkt am Systemrand positioniert sind. Das verhindert die frustrierenden Momente, in denen die KI oder eigene Verbände orientierungslos wirkten, weil das Ziel technisch gesehen zu nah an der Grenze lag.
Für Spieler, die gerne spezialisierte Strategien verfolgen, gibt es gute Nachrichten beim Thema Imperiumsgröße. Die Mali für Kolonien wurden für die Civics Wilderness und Sovereign Guardianship reduziert. Das macht diese Spielstile deutlich konkurrenzfähiger, da der technologische und administrative Fortschritt weniger stark durch die schiere Anzahl der Planeten gebremst wird.
Interessant ist auch die Anpassung für Achievement-Jäger: Die Anforderung für den Erfolg The Grand Fleet wurde massiv angehoben. Statt einer Flottengröße von 120 müsst ihr nun stolze 500 erreichen. Das spiegelt die veränderte Ökonomie des Late-Games besser wider, in dem 120er-Flotten mittlerweile eher zum Standard-Repertoire als zur Ausnahme gehören.
Neben diesen Highlights enthält der Patch zahlreiche Stabilitätsverbesserungen gegen Abstürze (CTDs) und behebt visuelle Fehler bei den Dimensionalen Portalen. Wer mit Mods spielt, sollte die Checksumme 171a im Auge behalten, um die Kompatibilität sicherzustellen.
