Die Modernisierung der Engine von Star Wars: The Old Republic erreicht einen kritischen Meilenstein: Das Team arbeitet mit Hochdruck an der Migration auf DirectX 12, um das MMO fit für die Zukunft zu machen.
Nachdem bereits der 64-Bit-Client erfolgreich implementiert wurde, steht nun der nächste große technische Sprung an. Das Ziel ist klar: Die veraltete DirectX 9-Basis hinter sich zu lassen, um langfristigen Support zu garantieren und die Tür für grafische Verbesserungen zu öffnen, die bisher technisch schlicht unmöglich waren.
Interessanterweise nutzt das Entwicklerteam hierfür nicht mehr den ursprünglichen Code der HeroEngine. Stattdessen wurden Rendering-Features komplett neu aufgebaut, wobei sogar Komponenten aus der Frostbite-Engine integriert wurden. Das zeigt, wie tiefgreifend die Änderungen am Fundament des Spiels sind. Wer hofft, dass Korriban oder Alderaan bald in völlig neuem Glanz erstrahlen, muss sich jedoch noch gedulden – der DX12-Umstieg bereitet erst den Boden für solche Upgrades.
Die größte Hürde im aktuellen Prozess ist die Konvertierung des User Interface (UI). Die Benutzeroberfläche erweist sich als komplexestes Puzzleteil bei der Umstellung auf die neue API. Erst wenn das UI stabil unter DirectX 12 läuft, kann die nächste Phase beginnen.
Wann startet der Technik-Test?
Sobald die UI-Hürde genommen ist, plant das Team einen Technical Alpha Test. Spieler sollten sich darauf einstellen, dass diese frühen Testläufe noch sehr rudimentär ausfallen könnten. Es ist gut möglich, dass Features wie Schatten oder Bloom-Effekte anfangs deaktiviert sind, da der Fokus rein auf der Stabilität der Engine-Architektur liegt.
Für uns Spieler bedeutet das: Kurzfristig wird sich optisch vielleicht nicht viel ändern, aber technisch wird Star Wars: The Old Republic auf ein Level gehoben, das moderne Hardware endlich effizient nutzt. Es ist ein notwendiger Schritt, damit der Krieg zwischen Republik und Imperium auch im nächsten Jahrzehnt noch flüssig läuft.
