Es ist selten, dass Entwickler so offen über die Grenzen ihres Projekts sprechen, bevor der Hype-Zug den Bahnhof verlässt. Das Kernteam besteht tatsächlich nur aus zwei Personen. Diese Transparenz ist wichtig, denn wer ein endloses Service-Game oder das nächste kompetitive Schwergewicht sucht, wird hier nicht fündig werden. Solarpunk versteht sich als Cozy-Survival-Sandbox, in der Entspannung und nachhaltige Automatisierung im Vordergrund stehen.
Die Entwickler haben klare Kanten gezogen, was Spieler nicht erwarten sollten:
- Kein PvP oder tiefgreifendes Kampfsystem
- Keine klassische Story-Kampagne
- Keine unendliche Erkundung oder dedizierte Multiplayer-Server
Die Hauptprogression wird auf etwa 20 Stunden geschätzt. Das klingt im Vergleich zu Genre-Riesen wenig, passt aber perfekt zum Ansatz des Spiels: Es geht um das Bauen, Dekorieren und das Tüfteln an regenerativen Energiesystemen auf schwebenden Inseln. Wer den Reiz darin findet, Windräder und Solaranlagen zu optimieren, um seine Farm zu automatisieren, wird hier voll auf seine Kosten kommen. Cyberwave möchte sicherstellen, dass ihr das Spiel aus den richtigen Gründen kauft – für die Ruhe und die kreative Freiheit, nicht für den Grind oder den Wettkampf.
