Asobo Studio nutzt das neueste Devblog, um tief in die kreativen Wurzeln des Prequels einzutauchen. 15 Jahre vor den Ereignissen um Amicia und Hugo schlüpfen wir in die Rolle von Sophia, einer Plünderin, deren Schicksal untrennbar mit der minoischen Zivilisation verwoben ist. Die Entwickler betonen, dass die Erzählung stark auf Dualitäten setzt – Sophia wandelt gewissermaßen auf den Spuren von Theseus und Ariadne, während sie versucht, die Geheimnisse ihrer eigenen Vergangenheit auf der Insel des Minotaurus zu lüften.
Optisch erwartet uns ein spannender Stilmix: Die Architektur des 14. Jahrhunderts, inspiriert vom historischen Venedig, trifft auf die raue, vulkanische Landschaft der Kykladen. Dieser Kontrast zwischen der vertrauten mittelalterlichen Ästhetik der Serie und den monumentalen Ruinen von Knossos soll eine Atmosphäre schaffen, die sowohl mysteriös als auch bedrohlich wirkt. Das Sounddesign unterstützt diesen Ansatz durch physische, geerdete Effekte, die die gewaltige Präsenz der antiken Bauwerke spürbar machen.
Spielerisch bedeutet dieser Fokus auf Mythologie vor allem eines: neue Rätselstrukturen. Die Labyrinthe der Insel dienen nicht nur als Kulisse, sondern fordern uns heraus, Licht und Schatten auf eine Weise zu nutzen, die über das reine Überleben hinausgeht. Während Sophia von einer Armee verfolgt wird, deutet das Studio an, dass die größte Gefahr im Inneren der Insel lauert – eine Kreatur, die weit mehr ist als nur eine bloße Legende.
Die Produktion befindet sich laut Asobo in der finalen Phase. Aktuell liegt der Fokus auf dem Polishing, den Übersetzungen und den letzten Sprachaufnahmen, um den Launch im August auf PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S sicherzustellen.
