Die Sicherheit in der Knox-Exclusion-Zone ist ohnehin schon fragwürdig, doch nun bedroht eine reale Gefahr die Rechner der Überlebenden. Insgesamt 14 Mods wurden als Träger eines Exploits identifiziert, der das Dateisystem infizierter Systeme kompromittieren kann. Schätzungen zufolge sind zwischen 500 und 2200 Spieler betroffen. The Indie Stone hat bereits reagiert: Der verantwortliche Uploader wurde permanent gebannt und sämtliche schädlichen Inhalte wurden aus dem Steam Workshop entfernt.
Interessant für die Meta-Stabilität ist die technische Trennung der Versionen. Während die modernen Build 42 Branches anfällig für diese spezifische Lücke waren, blieb der stabile Build 41 von diesem Mod-Exploit verschont. Dennoch haben die Entwickler die Gelegenheit genutzt, um auch für Build 41 ein Sicherheitsupdate zu veröffentlichen, das eine intern entdeckte Schwachstelle schließt. Das zeigt, wie ernst das Team die Integrität der Sandbox nimmt, selbst wenn der Fokus der Community bereits auf dem nächsten großen Inhalts-Update liegt.
Wer in den letzten Tagen neue Mods ausprobiert hat, sollte nicht nur die Abonnements im Workshop kündigen. Da der Exploit Dateien außerhalb des Spielordners erstellen konnte, ist eine gründliche Überprüfung des Systems ratsam. In einer Simulation, in der es ums nackte Überleben geht, ist dies eine bittere Erinnerung daran, dass die größte Gefahr manchmal nicht von den Beißern in Muldraugh, sondern aus dem eigenen Workshop-Menü kommt. Bleibt wachsam und haltet eure Spielversionen aktuell.
