Das Überleben in Knox County wird gerade deutlich intensiver: Mit dem Release von Build 42.15 Unstable für Project Zomboid krempelt The Indie Stone die Spielmodi um und liefert ordentlich neues Spielzeug für Waffen-Liebhaber.
Die größte Änderung betrifft das Herzstück des Spiels: Die Spielmodi wurden komplett überarbeitet. Der klassische "Apocalypse"-Modus trägt nun den Beinamen "Lore Canon". Das bedeutet für uns: Kein Zombie-Respawn mehr. Wer ein Viertel säubert, hat erst einmal Ruhe – ganz so, wie es die Geschichte des Knox-Events am 4. Juli 1993 vorgibt. Wer es hingegen brutaler mag, sollte den neuen "Extinction"-Modus ausprobieren. Hier feiern die gefürchteten Sprinter ihr Comeback und machen jeden Ausflug vor die Haustür zum potenziellen Todesurteil.
Passend zur kürzlich erfolgten Überarbeitung des Munitionssystems haben die Entwickler das Arsenal erweitert. Sechs neue Schusswaffen finden ihren Weg ins Spiel, darunter das JS-14 Gewehr, die JS-3T Schrotflinte und der Trapper-Karabiner. Diese Neuzugänge schließen Lücken im Balancing und geben uns mehr Optionen, wenn die Horden doch einmal zu nah kommen.
Auch technisch hat sich etwas getan, besonders für Spieler, die Knox County lieber vom Sofa aus erkunden. Ein neues Zielsystem für Gamepads wurde implementiert, inklusive angepasster Lichtkegel. Das macht das Zielen mit dem Controller deutlich präziser und visuell nachvollziehbarer. Hinzu kommen etliche Fixes für die Haltbarkeit von Zäunen und Anpassungen bei der Muskelermüdung.
Da es sich um einen Build im "Unstable"-Branch handelt, ist Vorsicht geboten. The Indie Stone empfiehlt dringend, einen neuen Spielstand zu beginnen, um Inkompatibilitäten zu vermeiden. Wer seine hart erarbeitete Basis behalten will, sollte vor dem Update unbedingt ein Backup seiner Save-Files anlegen.
