Für uns Heister bedeutet das vor allem eines: Performance. Der Wechsel von der veralteten 32-Bit-Architektur auf 64-Bit erlaubt es dem Spiel, endlich moderne Hardware-Ressourcen vernünftig zu nutzen. Zusammen mit dem Upgrade von DirectX 9 auf DirectX 11 versprechen die Entwickler deutlich stabilere Bildraten und eine modernere Rendering-Pipeline. Wer das Spiel auf einer SSD installiert hat, darf sich zudem auf spürbar kürzere Ladezeiten freuen – ein Segen, wenn der Neustart eines missglückten Stealth-Runs mal wieder nötig ist.
Ein weiterer großer Pluspunkt ist die Optimierung des Speicherplatzes. Trotz der technischen Aufwertung wird die Dateigröße des Spiels auf etwa 32 GB schrumpfen. In einer Ära, in der Shooter gerne mal die 100-GB-Marke sprengen, ist diese Schlankheitskur für unsere Festplatten mehr als willkommen. Zusätzlich führt das Update neue Lobby-Codes für sechs Charaktere ein, was die Koordination in der kriminellen Unterwelt von D.C. erleichtern dürfte.
Wann startet die Testphase?
Um sicherzustellen, dass die neuen Systeme reibungslos funktionieren und Modder Zeit haben, ihre Inhalte an die neue Architektur anzupassen, startet am 30. Juni eine Open-Beta. Diese Testphase soll bis Ende Juli laufen. Da Payday 2 stark von seiner Modding-Community lebt, ist dieser Puffer essenziell, damit eure Lieblings-UI-Mods oder Gameplay-Tweaks zum offiziellen Release nicht den Dienst quittieren.
Obwohl die Payday-Gang in der Lore bereits das Weiße Haus infiltriert und unmögliche Coups gelandet hat, ist dieser technische Sprung vielleicht einer der wichtigsten Siege für die Langlebigkeit des Spiels. Es zeigt, dass Overkill den Klassiker noch lange nicht aufgeben will, während wir weiterhin auf die perfekte Meta hinarbeiten.
