Zwanzig Jahre nach dem Fall von Kitava ist die Welt von Path of Exile 2 noch immer ein düsterer Ort, an dem neue Machthaber das Vakuum füllen. Die Spirit Walker Ascendancy greift hierbei auf uralte Verbindungen zur Geisterwelt zurück. Kernstück der Mechanik sind die sogenannten Wisps (Irrlichter), die es Spielern ermöglichen, mächtige Verbündete zu beschwören oder die eigene Wildheit im Gefecht massiv zu steigern.
Der Fokus der Vorstellung liegt auf drei primalen Aspekten, die das Rückgrat der neuen Builds bilden: Vivid, Primal und Wild. Jeder dieser Aspekte verändert die Herangehensweise an das Endgame grundlegend. Während ein Build darauf setzt, den Bildschirm mit beschworenen Geisterwesen zu füllen, die für den Spieler die Drecksarbeit erledigen, konzentriert sich die alternative Spielweise auf die Verstärkung der eigenen Angriffe durch die Essenz der Wildnis.
Für Theorycrafter bietet der Spirit Walker eine enorme Tiefe. Die Synergie zwischen den Wisps und den klassischen Skill-Gems scheint darauf ausgelegt zu sein, die Build-Vielfalt im Vergleich zum Vorgänger nochmals zu sprengen. Besonders interessant ist die Integration der Aspekte in das Ressourcen-Management, was im gezeigten Endgame-Material für einen sehr dynamischen Spielfluss sorgt. Wer gerne als Naturkraft über das Schlachtfeld fegt, sollte diese Klasse definitiv im Auge behalten.
