In Party Animals dreht sich alles um lustige, physikbasierte Keilereien, doch für einige Spieler endet der Spaß im März vorzeitig. Das Entwicklerteam von Recreate Games hat eine neue Liste gesperrter Accounts veröffentlicht, die gegen die Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) verstoßen haben.
Die aktuellen Sanktionen richten sich gezielt gegen Nutzer, die sich durch externe Software oder Hardware-Manipulationen einen unfairen Vorteil verschafft haben. Besonders im Fokus stehen dabei Makro-Funktionen und spezielle Drittanbieter-Controller. Wer versucht, die charmante, aber bewusst tollpatschige Steuerung der flauschigen Kämpfer durch automatisierte Befehle zu umgehen, riskiert nun seinen Account.
Die Strafen sind dabei in verschiedene Stufen unterteilt:
- 30-Tage-Sperre: Diese Verwarnung traf zahlreiche Accounts (wie z.B. H6**UQ), die zum ersten Mal oder in geringerem Maße durch unzulässige Hilfsmittel auffielen.
- 90-Tage-Sperre: Schwerere Verstöße oder wiederholtes Fehlverhalten führten zu einer dreimonatigen Zwangspause für Accounts wie H5**KE oder HN**FQ.
Für uns Spieler bedeutet das vor allem eins: Eine fairere Meta. In einem Spiel, das von seinen unvorhersehbaren Ragdoll-Momenten lebt, zerstören perfekte Makro-Abfolgen den Kern des Gameplays. Wenn ein Gegner plötzlich Bewegungen ausführt, die physikalisch mit einem Standard-Controller kaum machbar sind, hört die Freundschaft auf dem Schlachtfeld auf.
Das Team hinter Party Animals betont, dass sie weiterhin auf Meldungen aus der Community angewiesen sind. Wer im Spiel auf verdächtiges Verhalten stößt, sollte dies mit entsprechenden Beweisen melden. Nur so lässt sich die Vision von "schmerzhaft schönen Erinnerungen" ohne Cheater aufrechterhalten.
