Wer sich der ultimativen Herausforderung im Hardcore-Modus stellt, muss nun noch konsequenter mit seinen Entscheidungen leben. Die Entwickler haben im neuesten Build eine wichtige Änderung vorgenommen: Das Wechseln des Spielmodus sowie das Aktivieren von Befehlen über das F3+F4-Menü oder die Konsole ist nun standardmäßig gesperrt. Damit unterbindet Mojang kleine „Abkürzungen“, die Spieler bisher nutzen konnten, um dem endgültigen Tod in ihren Welten zu entgehen. Hardcore bedeutet ab Version 26.2 also wirklich Hardcore.
Für Technik-Enthusiasten gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten. Um Startprobleme zu minimieren, hat Minecraft nun eine automatische Fallback-Lösung für Grafik-APIs implementiert. Sollte das Spiel bei der Nutzung von Vulkan abstürzen, erkennt der Launcher dies beim nächsten Start und setzt die Einstellungen automatisch auf den Standardwert zurück. Das erspart das manuelle Editieren von Konfigurationsdateien, wenn die Hardware mal nicht so mitspielt wie erhofft.
Neben diesen Kernpunkten wurden zahlreiche Fehlerkorrekturen vorgenommen, die das Spielerlebnis vor dem großen Launch stabilisieren. Der offizielle Release der Version 26.2 ist für den 16. Juni geplant. Bis dahin dient dieser Pre-Release als letzter Härtetest für die Community, um sicherzustellen, dass die neuen Mechaniken und technischen Anpassungen reibungslos ineinandergreifen.
