Einer der größten Kritikpunkte im Genre ist oft der eingeschränkte Fortschritt im Koop-Modus. Hier setzt Lords of the Fallen II an: Die Entwickler bestätigen eine vollständige „Shared Progression“ im Koop. Das bedeutet, dass ihr nicht mehr nur als Gast in der Welt eines Freundes helft, sondern euren eigenen Charakterfortschritt und Story-Meilensteine gleichzeitig vorantreibt. Das nimmt den Frust aus langen Sessions und macht das gemeinsame Erkunden der zwei Welten deutlich belohnender.
Für Fans von präzisen Kampfstilen gibt es ebenfalls gute Neuigkeiten. Mit der Einführung der Katana-Waffenklasse wird das Arsenal um eine schnelle, technisch anspruchsvolle Option erweitert. In Kombination mit den neuen dynamischen Weltereignissen und frischen Biomen deutet alles darauf hin, dass die Wechselwirkung zwischen Axiom und Umbral noch komplexer und unvorhersehbarer wird. Die Katanas könnten hier durch ihre Agilität besonders in den engen, gefährlichen Korridoren des Umbral-Reichs zum Lebensretter werden.
Neben diesen mechanischen Neuerungen stand die Replayability im Fokus der zehnten Episode. Durch die dynamischen Events soll sich die Welt bei jedem Durchgang anders anfühlen. Dass HEXWORKS den Titel direkt zum Start auf Steam bringt, unterstreicht zudem das Ziel, die Community von Tag eins an auf allen Plattformen zu vereinen. Ob ihr nun als einsamer Kreuzritter oder im Team gegen Adyrs Rückkehr kämpft – die Weichen für ein deutlich flüssigeres RPG-Erlebnis sind gestellt.
