Chief Rebel reagiert damit direkt auf das Feedback der Community. Anstatt den Fortschritt künstlich durch Zeitbarrieren zu bremsen, setzt das Team künftig auf eine aggressivere Schwierigkeitsskalierung in den höheren Ligen. Das bedeutet: Ihr könnt so schnell grinden, wie ihr wollt, aber die Gegner werden deutlich schneller spürbar härter. Dieser Ansatz verschiebt den Fokus von bloßem Zeitaufwand hin zu echtem spielerischem Können und optimierten Builds.
Ein wichtiges Detail betrifft die Pinnacle Dungeons. Während diese für Übungszwecke nun unendlich oft betreten werden können, bleibt die wöchentliche Beute-Sperre (Loot Lockout) bestehen. Dies soll verhindern, dass der absolute High-End-Content innerhalb weniger Tage entwertet wird, während Spieler gleichzeitig die Mechaniken ohne Druck trainieren können.
Helden-Customization: Mix-and-Match kommt
Neben den Systemänderungen gab es einen ersten Ausblick auf das neue Hero-Customization-System für die kommende Early Access Season 3 (EAS3). Spieler können bald einzelne Teile verschiedener Rüstungssets frei kombinieren. Das bietet deutlich mehr optische Individualität als die bisherigen Komplett-Sets. Die Entwickler räumten zwar ein, dass es zu Beginn noch zu Clipping-Fehlern bei manchen Kombinationen kommen kann, versprachen aber eine kontinuierliche Politur des Systems.
Diese Änderungen zeigen deutlich, dass Fellowship weg von mobilen Mechaniken und hin zu einer klassischen, fordernden ARPG-Erfahrung will. Wer die Herausforderung sucht, wird sie in den neuen, steileren Schwierigkeitsgraden definitiv finden.
