Der wichtigste Fix betrifft das Heilige Römische Reich: Der berüchtigte Crash-to-Desktop (CTD) beim Auslösen von "Renovatio Imperii" gehört der Vergangenheit an. Wer also hunderte Jahre in die Einigung Europas investiert hat, kann sein Werk nun endlich vollenden, ohne dass sich das Spiel beim Klicken des Buttons verabschiedet. Das ist eine enorme Erleichterung für alle Strategen, die auf die Gründung des geeinten Reiches hinarbeiten.
Neben diesem kritischen Fix hat das Team spürbare Optimierungen am Arbeitsspeicher vorgenommen. Besonders die Diplomatie-Funktionen, die im späteren Spielverlauf oft für Performance-Einbrüche sorgten, fressen nun weniger RAM. Das sollte vor allem auf Systemen, die nah an den Mindestanforderungen liegen, für einen flüssigeren Spielablauf sorgen.
Auch Multiplayer-Fans dürfen aufatmen. Der Patch adressiert mehrere "Out of Sync" (OOS) Fehler, die Partien mit vielen Spielern oft jäh unterbrochen haben. Zusammen mit der nachgereichten Lokalisierung für alle unterstützten Sprachen fühlt sich Europa Universalis V mit Version 1.2.5 deutlich runder an. Es ist kein Content-Monster, aber genau die Art von technischer Pflege, die ein komplexes Grand-Strategy-Spiel kurz nach dem Launch braucht.
