Wer in Euro Truck Simulator 2 bisher tiefgreifende Einstellungen vornehmen wollte, musste oft den Spielfluss unterbrechen oder sich durch verschachtelte Menüs kämpfen. Das neue MFD setzt genau hier an und integriert wichtige Fahrzeugfunktionen in ein kontextsensitives Interface, das sowohl in der Innen- als auch in der Außenansicht verfügbar ist. Das Beste daran: Die Interaktion pausiert das Spiel in den meisten Fällen nicht, was die Immersion deutlich steigert.
Diese Neuerung ist die logische Fortführung der UI-Überarbeitungen, die wir bereits in den Versionen 1.59 und 1.60 mit den Damage- und Finanz-Widgets gesehen haben. Das MFD geht jedoch einen Schritt weiter. Es zeigt nicht nur Informationen an, sondern hilft Spielern auch dabei, die richtigen Tastenbelegungen im Eifer des Gefechts zu finden. Das System ist so konzipiert, dass es gleichermaßen gut mit Tastatur, Maus, Lenkrädern und Controllern funktioniert.
Für uns Trucker bedeutet das konkret weniger Zeit in statischen Menüs und mehr Zeit auf der Straße. Ob Lichtsteuerung, Achsen-Management oder andere Bordcomputer-Funktionen – alles rückt näher an das eigentliche Fahrgeschehen heran. Aktuell befindet sich das Feature noch in der Prototyp-Phase, was zeigt, dass SCS Software hier an einer langfristigen Lösung für die wachsende Komplexität der Simulation arbeitet. Ein Veröffentlichungsdatum steht noch nicht fest, aber die Marschrichtung ist klar: Mehr Kontrolle, direkt aus dem Fahrersitz.
