Bisher war das Schlafen in Euro Truck Simulator 2 eher eine lästige Pflicht mit festen Zeitvorgaben. Das neue System splittet die Fatigue-Werte nun in zwei Bereiche auf: den allgemeinen Erholungszustand (Rest State) und die gesetzlich vorgeschriebene Pause (Mandatory Break). Während der Erholungszustand langsam beim Fahren sinkt und durch Schlaf regeneriert wird, überwacht das Mandatory-Break-System penibel eure Lenkzeiten.
Für ETS2-Fahrer bedeutet das konkret: Nach maximal 10 Stunden reiner Fahrzeit ist eine obligatorische Ruhephase von 9 aufeinanderfolgenden Stunden fällig. Das sorgt für eine deutlich höhere taktische Tiefe bei der Routenplanung, da man nicht mehr einfach „durchziehen“ kann, bis der Bildschirm schwarz wird.
Ein echtes Highlight für Simulations-Fans ist die neue Freiheit bei der Pausengestaltung. Ihr könnt künftig selbst entscheiden, wie lange ihr schlafen wollt und wann ihr geweckt werden möchtet. Das erlaubt es, Ankunftszeiten besser zu timen oder gezielt bei Tageslicht (oder eben nachts) zu fahren. Wer es lieber entspannt mag: SCS Software lässt uns die Wahl. Beide Systeme – sowohl der Erholungsstatus als auch die Pflichtpausen – lassen sich in den Einstellungen unabhängig voneinander aktivieren oder abschalten. Damit bleibt der Simulator auch für Gelegenheitsfahrer zugänglich, während Profis die volle Logistik-Herausforderung bekommen.
