Das Herzstück des Updates ist die namensgebende "Breach"-Plattform. Hier finden sich nicht nur neue Karten, sondern auch experimentelle Features wie eine Third-Person-Ansicht oder Zero-Gravity-Modi. Für uns Spieler bedeutet das eine massive Verlängerung der Spielzeit abseits der Hauptstory. Besonders cool: Die Fan-Lieblinge Tolga und Fatin kehren zurück. Die beiden exzentrischen Ingenieure schlagen ihr Lager im Hub auf und versorgen euch mit speziellen Bounties, die direkt mit den Community-Inhalten verknüpft sind.
Techland hat zudem massiv am Early Game geschraubt. Der Prolog wurde gekürzt und die Schwierigkeitskurve für Neulinge angepasst. Das ist eine wichtige Entscheidung, denn so kommen neue Pilger schneller in die offene Welt, ohne von den ersten Stunden ausgebremst zu werden. Auch unter der Haube hat sich viel getan: Die Entwickler haben hartnäckige Bugs wie den schwarzen Bildschirm auf der PS5 und Grafikfehler bei FSR2 behoben.
Die neue Benutzeroberfläche führt zudem dedizierte Reiter für den Store und ein Rabatt-System ein. Während das Interface-Update eher funktional ist, sind es die spielerischen Freiheiten durch die Modding-Tools, die Dying Light 2: Stay Human langfristig am Leben erhalten werden. Wer Lust auf frische Parkour-Herausforderungen hat, sollte definitiv einen Blick in die Breach werfen.
