Wer dachte, die Meta hätte sich eingependelt, muss nun komplett umdenken. Valve hat die Map massiv umgestaltet und die Lanes neu balanciert, was die gewohnten Rotationspfade und Ward-Positionen hinfällig macht. Besonders spannend sind die neuen Roshan-Mechaniken, die das Risiko-Nutzen-Verhältnis rund um die Grube im Mid- und Late-Game völlig neu definieren.
Der Star des Updates ist zweifellos der neue universelle Held. Da universelle Charaktere von jedem Attribut profitieren, eröffnen sich hier enorme Freiheiten bei der Item-Wahl. Das passt perfekt zur kompletten Überarbeitung der neutralen Gegenstände. Das System wurde von Grund auf umgekrempelt, um den Zufallsfaktor besser zu kontrollieren und den Teams gezieltere taktische Optionen zu bieten.
Für Theorycrafter gibt es zudem ordentlich Lesestoff: Über 200 Helden wurden angepasst. Viele Talentbäume wurden komplett überholt, was für einige Nischen-Picks die Rückkehr in die professionelle Szene bedeuten könnte. Ob diese Schwächungen und Verstärkungen ausreichen, um die Dominanz bestimmter Core-Helden zu brechen, wird die erste Woche in der Ranked-Queue zeigen.
Dieses Update fühlt sich weniger wie ein kleiner Patch und mehr wie ein neues Kapitel für Dota 2 an. Die Kombination aus Map-Änderungen und dem neuen Helden-Pool zwingt uns dazu, das Spiel wieder ein Stück weit neu zu lernen.
