In der Welt von Dota 2 zählt jede Millisekunde und jede Interaktion – umso ärgerlicher ist es, wenn Bugs den Ausgang einer Schlacht um den Ancient entscheiden. Mit dem Gameplay-Patch 7.41c schiebt Valve nun eine umfangreiche Liste an Korrekturen nach, die vor allem die Konsistenz von Items und Hero-Fähigkeiten verbessern.
Einer der wichtigsten Fixes betrifft die Interaktion zwischen dem Refresher Orb und dem Refresher Shard. Bisher gab es Probleme bei der gemeinsamen Abklingzeit, was in hektischen Teamfights im Late-Game zu fatalen Fehlern führen konnte. Auch der Bloodstone wurde angepasst: Ein Fehler, durch den Stapel unter bestimmten Bedingungen nicht korrekt gezählt wurden, gehört nun der Vergangenheit an. Diese Änderungen sind essenziell, da sie die Verlässlichkeit von High-End-Items sicherstellen, auf die sich Spieler in kritischen Phasen verlassen müssen.
Bei den Helden hat es vor allem Meepo und Winter Wyvern getroffen. Meepo-Spieler dürften erleichtert sein, dass diverse Probleme mit Illusionen behoben wurden, während bei Winter Wyvern die Mechanik von Winter's Curse poliert wurde. Auch Crella's Crozier und die Kazurai Katana verhalten sich nun so, wie es die Tooltips versprechen. Apropos Tooltips: Valve hat an vielen Stellen nachgebessert, um sicherzustellen, dass die angezeigten Werte auch tatsächlich mit der In-Game-Logik übereinstimmen.
Interessant ist zudem die Behebung eines Fehlers bei der Verzauberung von Neutral Items, der zu ungewollten Duplikationen führen konnte. Solche mechanischen Ungereimtheiten können die Balance einer gesamten Partie kippen, weshalb die Korrektur für das kompetitive Umfeld enorm wichtig ist. Auch wenn 7.41c keine großen Buffs oder Nerfs mitbringt, sorgt der Patch für ein deutlich saubereres Spielerlebnis, bei dem Skill und Strategie wieder im Vordergrund stehen.
