Die wohl wichtigste Nachricht für alle Build-Optimierer: Die Anti-Champion-Fähigkeiten werden nun direkt in die Waffen-Frames integriert. Das bedeutet das Ende der lästigen Champion-Spalten im Artefakt. Künftig bestimmen eure Waffen von Natur aus, wie ihr Barriere-, Überladungs- oder unaufhaltsame Champions ausschaltet, was wertvolle Mod-Slots für kreativere Kombinationen freimacht.
Mit Artifact 2.0 geht Bungie sogar noch einen Schritt weiter. Anstatt nur ein aktuelles saisonales Artefakt zu nutzen, werden sieben vergangene Artefakte gleichzeitig für das Buildcrafting zur Verfügung stehen. Das eröffnet theoretisch unendliche Synergien zwischen alten Favoriten und neuen Modifikationen. Wer seine Ausrüstung perfektionieren will, kann zudem das neue Waffen-Tier-Upgrading nutzen, um die Werte seiner Lieblingsknarren stetig zu verbessern.
Auch das Balancing kommt nicht zu kurz. Primärwaffen erhalten im PvE einen spürbaren Buff, um sie gegen stärkere Gegner konkurrenzfähiger zu machen. Gleichzeitig schrauben die Entwickler an zahlreichen Exotics und legendären Waffen, um Ausreißer nach oben zu dämpfen und vernachlässigte Spielzeuge wieder ins Rampenlicht zu rücken. Das Vendor-System wird ebenfalls entschlackt: Die Einstimmung (Attunement) wandert direkt in euer Inventar, was die unnötigen Wege im Turm reduziert. Diese Änderungen zeigen deutlich, dass Bungie den Fokus wieder stärker auf die spielerische Freiheit und die Machtfantasie der Hüter legt, während wir uns gegen die Überreste der Roten Legion und neue Bedrohungen behaupten.
