Bungie hat den Vorhang für das Monument of Triumph Update gelüftet, das am 9. Juni erscheint und tiefgreifende Änderungen an der Sandbox von Destiny 2 vornimmt. Im Fokus stehen eine komplette Überarbeitung des Artefakt-Systems sowie signifikante Verstärkungen für Fan-Favoriten unter den exotischen Waffen.
Das Highlight für Theorycrafter ist zweifellos Artifact 2.0. Das neue System führt nicht nur frische Champion-Konter ein, sondern adressiert endlich einen der größten Wünsche der Community: die Speicherbarkeit von Loadouts direkt im Artefakt. Das bedeutet weniger Zeit im Menü und mehr Flexibilität, wenn ihr zwischen Grandmaster-Nightfalls und Raids wechselt.
Auch das Arsenal der Hüter bekommt ein massives Upgrade durch das neue Weapon Tier Upgrading System. Dieses System erlaubt es euch, die Effektivität eurer Waffen – einschließlich gecrafteter Varianten – weiter zu steigern. Gepaart mit einem allgemeinen PvE-Schadens-Buff für Primärwaffen und gezielten Verstärkungen für Spezialwaffen, dürfte sich das Gunplay spürbar druckvoller anfühlen.
Welche Exotics dominieren die neue Meta?
Bungie nimmt sich einige Klassiker vor, die in letzter Zeit etwas Staub angesetzt haben. Besonders drei Namen stechen hervor, die nicht nur Buffs, sondern auch neue Katalysatoren erhalten:
- Anarchy: Der einstige König des passiven Schadens könnte durch die geplanten Anpassungen wieder in die Top-Ränge der Boss-DPS aufsteigen.
- Lament: Das Kettensägen-Schwert erhält die nötige Liebe, um in Nahkampf-Szenarien wieder die erste Wahl zu sein.
- Vex Mythoclast: Die Fusions-Automatik-Hybride wird für ihre Seltenheit endlich wieder angemessen belohnt.
Dieses Update markiert einen wichtigen Punkt in der Geschichte der Hüter. Während die Bedrohung durch die Rote Legion und Ghaul lange zurückliegt, zeigt das Monument of Triumph, dass die Evolution der Guardians niemals stillsteht. Ob diese Änderungen ausreichen, um die Meta langfristig zu diversifizieren, wird sich zeigen, wenn der Patch im Juni live geht.
