Der auffälligste Eingriff betrifft die Überlebensfähigkeit: Alle Helden starten nun mit 10 HP weniger. Was nach einer kleinen Änderung klingt, verschiebt die Time-to-Kill in der frühen Lane-Phase spürbar zugunsten aggressiver Plays. Flankiert wird dies durch Anpassungen an den Guardian-Resistenzen, die nun anders skalieren, was das Belagern von Lanes taktisch anspruchsvoller macht.
Die Soul Urn wurde von Grund auf neu konzipiert. Anstatt sie einfach nur aufzuheben, erfolgt der Pickup jetzt per Nahkampf-Angriff. Die Urne muss nun immer in der Kartenmitte abgeliefert werden, was zu heftigen Teamfights in den zentralen Korridoren führen wird. Besonders riskant: Der Träger erleidet nun erhöhten Schaden, was koordiniertes Teamplay zum Schutz des Trägers unerlässlich macht.
Für die Defensive gibt es mit Grit ein neues T1-Vitality-Item. Es bietet eine kostengünstige Option, um gegen frühen Burst-Schaden gegenzusteuern und könnte sich schnell als Pflichtkauf für fragile Helden etablieren. Daneben wurden zahlreiche Helden wie Abrams, Apollo und Grey Talon individuell angepasst, um die aktuelle Meta zu glätten. Auch technische Fehler wurden behoben, darunter Probleme beim Greifen von Ziplines und fehlerhafte Item-Interaktionen durch Veils. Diese Änderungen zwingen Spieler dazu, ihre gewohnten Routen und Builds kritisch zu hinterfragen.
