Die größte Überraschung für Waffen-Liebhaber ist die Bestätigung der Luger P08. Die Entwickler haben viel Arbeit in das charakteristische Kniegelenkverschluss-System gesteckt, um die historische Mechanik dieser Pistole authentisch abzubilden. Für das Überleben im Nahkampf orientiert sich DayZ Badlands an regionalen Einflüssen: Mit dem Shamshir-Säbel, dem Jambiya-Dolch und dem Akinaka-Kurzschwert halten Waffen Einzug, die perfekt zur rauen Atmosphäre der neuen Map passen.
Auch optisch tut sich einiges. Die neuen Militär- und Polizeiuniformen (OBR und FNO) für Nasdara folgen einer klaren Designphilosophie: Zerfall und Regionalität. Die Infizierten in diesem Gebiet werden menschlicher und ortstypischer wirken, was die Immersion in der Post-Apokalypse spürbar steigert. Das Team hat zudem den Veröffentlichungsrhythmus der Dev-Blogs angepasst: Informationen fließen nun alle drei statt alle vier Wochen, damit wir schneller Einblicke in den Fortschritt erhalten.
Für Spieler bedeutet das konkret eine stärkere Spezialisierung der Ausrüstung. Während Chernarus oft sehr generisch-militärisch wirkte, bekommt Badlands durch diese spezifischen Fundstücke eine eigene spielerische Note. Wer auf historische Technik oder authentisches Rollenspiel steht, wird mit der Luger und den neuen Klingen voll auf seine Kosten kommen.
