Der Fokus des für Anfang Q2 geplanten Updates liegt auf der langfristigen Spielstabilität und der Beseitigung alter Fehler. Doch es handelt sich nicht nur um einen simplen Bugfix-Patch. Die Entwickler nehmen sich eines der komplexesten Systeme des Spiels vor: die Auszeichnungen (Accolades). Wer bisher genervt war, manuell nach geeigneten Nachfolgern für seine legendären Ritter zu suchen, darf aufatmen.
Das neue Knappen-System automatisiert das Nachfolgemanagement. Anstatt mühsam den Hofstaat zu durchkämmen, generiert das System basierend auf Ruhmzuwachs automatisch passende Anwärter. Zudem werden die Attribute der Auszeichnungen flexibler: Spieler können nun bis zu drei Attribute selbst wählen, wobei klare, spielerische Ziele erreicht werden müssen, um diese freizuschalten. Das nimmt den Frust aus der Verwaltung und lässt uns mehr Zeit für das eigentliche Schmieden von Intrigen.
Ein weiteres Highlight ist die Einführung des Ledgers. In Zusammenarbeit mit einem bekannten Modder integriert Paradox ein mächtiges Statistik-Tool direkt ins Spiel. Dieses Register bietet Tabs für Charaktere, Artefakte und Weltdaten, was besonders bei riesigen Dynastien den Überblick rettet. Wer wissen will, wo das legendäre Schwert des Urgroßvaters abgeblieben ist, findet hier bald die Antwort.
Um sicherzustellen, dass diese Änderungen das empfindliche Balancing nicht sprengen, plant Paradox vor dem Release eine Open Beta. Das zeigt, dass das Team das Feedback der Community ernst nimmt, bevor die weitreichenden Änderungen fest im Spiel verankert werden.
