Die Änderungen aus dem animgraph_2_beta-Zweig sind offiziell in der Live-Version von Counter-Strike: Global Offensive (CS2) gelandet. Neben optischem Feinschliff an den Viewmodels räumt Valve vor allem mit einem nervigen Bewegungs-Exploit auf, der auf Leitern für unfaire Geschwindigkeitsvorteile sorgte.
Der wohl wichtigste Fix für kompetitive Spieler betrifft die Leitern. Bisher war es möglich, durch schnelles rhythmisches Tippen der Bewegungstasten lautlos und mit voller Laufgeschwindigkeit Leitern zu erklimmen. Dieser Exploit ist nun Geschichte. Für das Gameplay bedeutet das: Wer pusht, muss sich wieder zwischen Geschwindigkeit (laut) und Stealth (langsam) entscheiden – ein entscheidender Faktor für die Map-Control auf Karten wie Nuke oder Vertigo.
Auch bei den Animationen hat Valve nachgebessert. Die Logik für das Ausrüsten von Waffen und die Übergänge zwischen Messerangriffen fühlen sich nun flüssiger an. Ein skurriler Bug, bei dem die Dual Berettas in der Third-Person-Ansicht nicht feuerten, wurde ebenfalls behoben. Diese Detailarbeit am Animgraph sorgt für eine präzisere visuelle Rückmeldung im Gefecht.
Abseits des Gameplays gab es einen kritischen Stabilitäts-Fix: Der berüchtigte Absturz beim Seitenwechsel zur Halbzeit (CT zu T) wurde eliminiert. Nichts ist frustrierender, als in einem engen Match durch einen technischen Fehler den Rhythmus zu verlieren. Insgesamt liefert der Patch genau das, was CS2 gerade braucht: Mehr Politur und weniger Exploits.
