Nachdem die Luna Rapacis die Revenants in monströse Horrors verwandelt hat, schien das Schicksal der Menschheit besiegelt. Doch Mask of Idris setzt genau dort an, wo die Grenzen der Realität verschwimmen. Das Herzstück der Erweiterung ist die sogenannte Forsaken World – ein neues Reich, das aus den Überresten und Erinnerungen verlorener Welten geformt wurde. Für uns Spieler bedeutet das vor allem eins: Ein tieferer Einblick in die temporalen Verzerrungen, die das Universum von Code Vein II seit der Resurgence plagen.
Der Zugang zu diesem neuen Kapitel ist jedoch an strikte Bedingungen geknüpft, was zeigt, dass Shift und Bandai Namco hier echten End-Game-Content liefern wollen. Um die Mask of Idris zu lüften, müsst ihr:
- Das Luna Fraterna Ende erreicht haben.
- Die Quest-Reihe Valentins Request weit genug fortgeschritten sein.
Diese Anforderungen machen deutlich, dass die neue Geschichte direkt auf den emotionalen Höhepunkten des Hauptspiels aufbaut. Die Forsaken World fungiert dabei nicht nur als neues Kampfgebiet, sondern als narratives Bindeglied, das die Konsequenzen unserer bisherigen Entscheidungen in einem neuen Licht erscheinen lässt. Wer die komplexen Blood-Mechaniken und das Zusammenspiel mit Partnern wie Lou liebt, wird hier taktisch auf eine harte Probe gestellt, da die temporalen Verzerrungen auch die Kampfumgebungen massiv beeinflussen dürften. Es bleibt abzuwarten, wie stark die Geschichte die bestehende Lore um die Revenant-Hunter umkrempelt, doch der Fokus auf kollidierende Welten verspricht frischen Wind für das Dark-Fantasy-RPG.
