Die auffälligste Änderung betrifft die Schlagkraft der Hauptkampfpanzer. Wer bisher das Gefühl hatte, dass moderne 120mm und 125mm APFSDS-Geschosse nicht genug Wumms haben, darf sich freuen: Der Schaden wurde von 6 auf 8 Punkte angehoben. Das macht Vorstöße deutlich riskanter und belohnt präzise Positionierung mehr denn je. Im Gegenzug wurde der Artillerie-Spam an die kurze Leine genommen – die Nachfüllzeit für Munition wurde verdoppelt. Wer seine Haubitzen unüberlegt feuern lässt, sitzt nun deutlich länger auf dem Trockenen.
Auch die Infanterie-Mechaniken wurden verfeinert. Erstmals gibt es einen Stress-Transfer: Wenn ein Transporter unter Beschuss zerstört wird, erleiden die darin befindlichen Soldaten nun 50% des Schadens-Stress. Das Ende der "Sorglos-Taxis" ist damit besiegelt. Positiv ist hingegen, dass Infanteristen nun die Fähigkeit besitzen, sich in der Nähe von verbündeten gepanzerten Transportern aufzufrischen und zu heilen, was den kombinierten Einsatz von Truppen und Fahrzeugen massiv stärkt.
Im Luftraum wurde ebenfalls ordentlich geschraubt. Das neue Anti-Overkill-System soll verhindern, dass teure Raketen auf bereits zerstörte Ziele verschwendet werden. Zudem wurden die SAM-Reichweiten und Zielzeiten angepasst, um das Katz-und-Maus-Spiel zwischen Flugabwehr und Jets fairer zu gestalten. Besonders die Baltic Battalion Spezialisierung profitiert von gezielten Buffs bei der RBS-70 Priorisierung und der MG3-Versorgung, was sie zu einer echten Alternative im aktuellen Meta macht.
