EA zieht die Daumenschrauben für Betrüger in Battlefield 6 massiv an. Um die Integrität der Schlachtfelder im Jahr 2027 zu schützen, wird die Durchsetzung von TPM 2.0 (Trusted Platform Module) in Kürze zur Pflicht für alle Spieler auf dem PC.
Wer in den letzten Wochen in den Ranked-Modus von Season 3 eingestiegen ist, hat es vielleicht bemerkt: Die Match Infection Rate (MIR) – also der Anteil an Partien mit aktiven Cheatern – ist eine Achterbahnfahrt. Während der Wert nach dem Start der neuen Anti-Cheat-Features im Mai auf einen Tiefpunkt von 3,14 % sank, stieg er zuletzt wieder auf über 5 % an. Der Grund? Cheater nutzen vermehrt Emulations-Tools, um Sicherheitsabfragen vorzugaukeln. Damit soll nun Schluss sein.
Die Javelin-Software von EA hat allein im Mai über 218.000 Cheat-Versuche blockiert und beobachtet derzeit rund 110 aktive Anbieter von Schadsoftware. Die vollständige Durchsetzung von TPM 2.0 ist der nächste logische Schritt, um Hardware-Spoofing zu unterbinden. Das bedeutet für uns ehrliche Spieler: stabilere Matches und weniger Frust durch Aimbots oder Wallhacks der Pax Armata Sympathisanten.
Laut EA sind etwa 1,24 % der aktiven Accounts von dieser Änderung betroffen, da ihre Hardware die Anforderungen derzeit nicht nativ erfüllt oder die Funktion deaktiviert ist. Bevor der Schalter endgültig umgelegt wird, sollen betroffene Spieler Warnmeldungen im Client erhalten. Wenn ihr also eine moderne CPU besitzt, checkt zur Sicherheit euer BIOS, ob TPM (oder fTPM) aktiviert ist, damit ihr nicht plötzlich vor verschlossenen Toren steht, wenn der Kampf gegen Pax Armata in die nächste Phase geht.
