Die Wurzel des Übels lag tief in der technischen Infrastruktur. Wie das Studio mitteilte, kam es auf den genutzten AWS-Maschinen zu einem kritischen Flaschenhals: Die CPU-Auslastung erreichte regelmäßig die 100-Prozent-Marke. Das Problem entstand dadurch, dass mehrere Instanzen des Spiels auf einer einzigen Maschine liefen und sich gegenseitig die Ressourcen streitig machten. Wenn die CPU am Limit operiert, wird die gesamte Spielsimulation verlangsamt, was zu dem Effekt führt, den wir als Zeitlupen-Gameplay kennen.
Seit der Implementierung gezielter Server-Optimierungen zum Launch von Season 28 haben die Berichte über Performance-Einbrüche drastisch abgenommen. Die Entwickler haben die Verteilung der Server-Last angepasst, sodass die Hardware nicht mehr in die Knie geht, wenn es in der Arena heiß hergeht. Ein kleinerer Hotfix, der am 26. Februar gegen 16:00 Uhr PT aufgespielt wurde, sorgte zwar für kurzzeitige CPU-Schwankungen, diente aber der langfristigen Feinabstimmung der Stabilität.
Für uns Spieler bedeutet das endlich wieder faire Bedingungen. In einem taktischen Shooter, in dem Millisekunden über Sieg oder Niederlage entscheiden, ist eine konstante Framerate essenziell. Es ist gut zu sehen, dass Respawn hier nicht nur oberflächlich flickt, sondern das Kernproblem der Server-Architektur angegangen ist. Wir behalten die Performance im Auge, während wir uns weiter durch die kompetitiven Herausforderungen der aktuellen Season kämpfen.
