SCS Software arbeitet an einer massiven Verbesserung der Benutzeroberfläche für American Truck Simulator. Das neue Multi-Function Display (MFD) soll die Abhängigkeit von unzähligen Key-Binds drastisch reduzieren und wichtige Fahrzeugfunktionen zentral bündeln.
Wer kennt es nicht: Man möchte kurz das Licht anpassen, den Tempomaten feinjustieren oder die Trip-Informationen checken, muss aber erst einmal im Gedächtnis kramen, welche Taste dafür zuständig war. Das MFD setzt genau hier an. Es fungiert als eine Art Kontext-Menü, das direkt im Spiel aufgerufen werden kann, ohne das Geschehen zu pausieren. Das ist ein entscheidender Punkt für die Immersion, da wir unsere 18-Wheeler nun flüssiger steuern können, während wir Zugriff auf Fahrassistenzsysteme, Beleuchtung und Medien haben.
Besonders spannend ist die Integration der Tastenbelegungen direkt im Display. Das MFD zeigt euch nicht nur die Optionen an, sondern visualisiert auch gleich den passenden Key-Bind. Das verbessert die Discoverability enorm – gerade für Gelegenheitsfahrer, die nicht jedes Mal das Einstellungsmenü studieren wollen. Laut den Entwicklern ist das System so konzipiert, dass es gleichermaßen mit Tastatur, Maus, Lenkrädern und Controllern funktioniert.
Diese Neuerung ist Teil einer größeren Usability-Offensive. Wir haben bereits die neuen Widgets für Schäden, Finanzen und Job-Infos in Version 1.60 gesehen, doch das MFD geht noch einen Schritt weiter. Es vereint die Funktionen, die bisher über den Route Advisor verteilt waren, in einer modernen, intuitiven Schnittstelle. Aktuell befindet sich das Feature noch in der Prototyping-Phase, aber der Fokus auf eine aufgeräumte Kabine und weniger Tastatursalat ist genau der richtige Weg für die Zukunft der Simulation.
