Active Matter bereitet sich auf den Sprung in neue Realitäten vor: In einer aktuellen Entwickler-Fragerunde haben die Macher von Gaijin Entertainment tiefgreifende Details zum Steam-Release, dem kompetitiven Endgame und massiven technischen Anpassungen am taktischen Shooter geteilt.
Das Herzstück der Zukunftspläne bildet der Steam-Release, der mit einem dedizierten Endgame aufwartet. Hierbei kämpfen Spielergruppen um den Einfluss in sogenannten Multiversum-Sphären. Das Ziel ist klar: Wer die Kontrolle über die instabilen Quanten-Zonen behält, sichert sich die wertvollsten Ressourcen der aktiven Materie. Dies verleiht den Raids in den zerfallenden Sowjet-Komplexen eine langfristige strategische Ebene, die weit über das bloße Überleben hinausgeht.
Besonders spannend für die Community sind die neuen Regeln für Cross-Play. Während isolierte Raids volle Cross-Plattform-Unterstützung bieten, setzen die Entwickler bei Open Raids auf maximale Transparenz: Ein Zusammenspiel zwischen PC, PlayStation 5 und Xbox Series X|S erfordert hier die explizite manuelle Zustimmung der Spieler. So soll sichergestellt werden, dass die kompetitive Balance gewahrt bleibt, ohne die Spielerbasis unnötig zu spalten.
Auch an den Kernmechaniken wird geschraubt. Das Rüstungssystem erhält ein umfassendes Rework, das sich auf die Interaktion mit Panzerplatten konzentriert. Die Entwickler betonen jedoch, dass sie trotz des taktischen Anspruchs auf frustrierende Mechaniken wie sofortige Kills durch Gesichts- oder Augentreffer verzichten wollen. Parallel dazu befindet sich ein persistenter, inselweiter Raid-Modus in Arbeit, der MMO-artige Züge annimmt und auf den Tests des „Headquarters: Assistance Protocol“ basiert.
Nach der Teilnahme am Xbox-Festival im Juni visieren die Entwickler das nächste große Inhalts-Update für das Zeitfenster zwischen Juli und August an. Für alle, die tiefer in die Geheimnisse der Zeitreise-Anomalien eintauchen wollen, verspricht dieser Sommer entscheidende Fortschritte in der Entwicklung von Active Matter.
