Sid Meier's Civilization III: Conquests ist eine Erweiterung für das Strategiespiel Civilization III, die 2003 erschien und das Hauptspiel voraussetzt. Sie erweitert das Kernerlebnis um acht neue spielbare Zivilisationen (wie die Byzantiner und Sumerer) und führt neue Regierungsformen (Feudalismus, Faschismus) sowie neue Weltwunder ein. Gameplay-seitig kommen die Spezialitäten Seefahrt und Landwirtschaft hinzu, und neue Geländetypen (Sümpfe, Vulkane) sowie Bonusressourcen verändern die strategische Tiefe. Das zentrale Feature sind neue, zeitlich begrenzte historische Szenarien, die sich gut für Multiplayer-Partien eignen und die Wiederspielbarkeit erhöhen.
","tokens":{"input":2737,"output":163,"total":2900}}Zur Unterstützung dieser neuen Kulturen und zur Verfeinerung bestehender Zivilisationen wurden zwei neue spezielle Eigenschaften implementiert: Seefahrt und Landwirtschaft. Diese Eigenschaften werden von den neuen Zivilisationen genutzt – beispielsweise sind die Sumerer als Wissenschaftlich und Landwirtschaftlich eingestuft – während einige ursprüngliche Zivilisationen aktualisiert wurden, um ihre historischen Stärken besser widerzuspiegeln.
\n\nDarüber hinaus wird die politische Landschaft durch die Einführung von zwei neuen Regierungsformen erweitert: Feudalismus und Faschismus. Spieler können auch danach streben, neue Weltwunder zu errichten, wie die Statue des Zeus und das Mausoleum von Halikarnassos.
\n\nVier neue Bonusressourcen wurden hinzugefügt, von denen zwei Nahrungsboni für zuvor weniger attraktive Geländearten bieten. Dazu gehören Oasen in Wüsten, tropische Früchte in Dschungeln, Zucker auf Ebenen und Hügeln sowie Tabak auf Grasland und Hügeln.
\nZwei neue Geländetypen sind ebenfalls vorhanden: Sümpfe und Vulkane. Städte können nicht auf Sümpfen gegründet werden, und Bürger, die ein Sumpffeld bewirtschaften, riskieren Krankheiten. Vulkane stellen eine dynamische Gefahr dar, die periodisch ausbrechen und benachbarte Verbesserungen, Städte und Einheiten zerstören können.
\n\nDie Erweiterung integriert sich tief in die bestehende Spielstruktur von Civilization III. Die neuen Zivilisationen und Eigenschaften verändern die frühe und mittlere Spielphase, während die neuen Wunder und Regierungsformen zusätzliche strategische Wege im späten Spiel eröffnen. Die allgemeine Rezeption dieser Erweiterung war deutlich positiver als die der vorherigen Ergänzung, da sie dem Hauptspiel eine erhebliche Menge an Wiederspielwert hinzufügt.
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