Das Fortschrittssystem in Where Winds Meet steht vor einem gewaltigen Umbruch: Mit dem Start der dritten Season am 30. April führt Everstone Studio tiefgreifende Optimierungen an der Ausrüstungsentwicklung ein, die den Grind spürbar angenehmer gestalten sollen.
Im Zentrum des Updates steht die Einführung von Relaying und Modulating. Das Relaying-System erlaubt es euch, eure hart erarbeitete T86-Ausrüstung in das mächtigere T91-Tier umzuwandeln. Damit verliert euer bisheriger Fortschritt nicht an Wert, wenn die neue Season beginnt. Ergänzt wird dies durch das Modulating, ein spezialisiertes Veredelungssystem für diese umgewandelte Ausrüstung, das gezieltere Power-Spikes ermöglicht.
Besonders spannend für alle, die sich bisher über das RNG-Glück beim Attuning geärgert haben: Die Entwickler führen eine Garantie-Mechanik ein. Wer beim Re-Attuning Pech hat, füllt nun einen Zähler, der ab einem bestimmten Punkt den Erfolg garantiert. Zudem wird das System entschlackt. Anstatt sich mit verschiedenen Durchschlagstypen herumzuschlagen, wird alles im neuen Attribut "Formless Penetration" zusammengefasst. Das macht Builds übersichtlicher und flexibler.
Auch Bogenschützen dürfen aufhorchen. Die legendären Archery Jades von Tier 91 erhalten nicht nur sichtbare Fortschrittsanzeigen für die Herstellung, sondern auch neue Set-Boni für zwei Teile, was die Build-Vielfalt im Fernkampf deutlich erhöhen dürfte.
Warum das Ganze so wichtig ist? Everstone Studio hat angekündigt, das Pacing des Spiels zu stabilisieren. Während in der ersten Hälfte von Season 3 das T91-Gear im Fokus steht, wird das Level-Cap in der zweiten Hälfte auf Stufe 95 angehoben. Ziel ist es, die Lebensspanne eurer Ausrüstung zu verlängern, damit ihr nicht alle paar Wochen euer komplettes Set austauschen müsst. Das ist eine gesunde Entscheidung für die Langzeitmotivation in der Welt von Where Winds Meet.
