Die wichtigste Änderung betrifft die Laser-Suchköpfe von Raketen. Bisher fehlte diesen oft die nötige Stabilisierung, was dazu führte, dass die Erfassung bei atmosphärischen Störungen oder Wind einfach abbrach. Gaijin hat hier nachgebessert und eine Windstabilisierung implementiert, die dafür sorgt, dass eure Raketen auch unter schwierigen Bedingungen auf Kurs bleiben.
Für Piloten gibt es zudem gute Nachrichten beim CCRP-System (Continuously Computed Release Point). Ein Bug sorgte zuletzt dafür, dass Bomben beim Sturzkampf ihr Ziel teils deutlich verfehlten. Mit dem Hotfix sollte die Präzision beim automatisierten Abwurf nun wieder den Erwartungen entsprechen. Auch das Problem, dass die Optik von Hubschraubern in der Third-Person-Ansicht bei Mausbewegungen unangenehm sprang, gehört der Vergangenheit an.
Ein kritischer Punkt war das Schadensmodell, insbesondere bei HEAT-Geschossen und Raketen. Viele Spieler berichteten von Direkttreffern, die keinerlei Schaden oder Splitterwirkung (Spalling) erzeugten. Die Entwickler haben diesen Fehler im Code isoliert und behoben, sodass Volltreffer nun wieder die verheerende Wirkung zeigen, die sie haben sollten.
Auch auf hoher See wurde aufgeräumt: Ein kurioser Fehler führte dazu, dass bereits zerstörte oder gesunkene Schiffe weiterhin auf dem Radar erschienen und sogar vom Feuerleitsystem erfasst werden konnten. Das sorgte für massive Verwirrung in Seeschlachten. Mit dem Patch werden Wracks nun korrekt aus der Radarerfassung entfernt, sobald sie als zerstört gelten.
