Nach den dramatischen Ereignissen der vorangegangenen Kapitel scheint die Lage für unseren Protagonisten Mackenzie alles andere als sicher zu sein. Der Teaser zeigt ihn gemeinsam mit Jace in einer brenzligen Situation: Die beiden befinden sich aktiv auf der Flucht vor Mathis und seiner Gruppe skrupelloser Sträflinge. Die Atmosphäre ist gewohnt beklemmend und fängt die verzweifelte Stimmung der gefrorenen Wildnis perfekt ein.
Für uns Spieler bedeutet dieser Teaser vor allem eines: Die Puzzleteile der Erzählung fügen sich endlich zusammen. Seit dem Start von Wintermute im Jahr 2017 haben wir Mackenzie auf seiner Suche nach Astrid begleitet, und nun steuern wir auf den finalen Konflikt zu. Dass Jace eine zentrale Rolle beim Fluchtplan spielt, deutet auf eine engere Zusammenarbeit der Charaktere hin, als wir es in den oft einsamen Survival-Stunden gewohnt sind.
Hinterland Studio bleibt ihrer Linie treu und setzt weniger auf Effekthascherei als vielmehr auf die psychologische Belastung der Überlebenden. Die Bedrohung durch Mathis verleiht dem ohnehin schon harten Überlebenskampf gegen die Kälte eine menschliche, weitaus unberechenbarere Komponente. Es geht nicht mehr nur darum, genug Feuerholz zu finden, sondern aktiv einem Feind zu entkommen, der keine Gnade kennt.
Obwohl ein konkretes Veröffentlichungsdatum für das Finale noch aussteht, macht dieser Einblick deutlich, dass die erzählerische Dichte in Episode 5 noch einmal deutlich zunimmt. Wer die bisherigen Episoden verfolgt hat, weiß, dass in der Welt von The Long Dark jede Entscheidung über Leben und Tod entscheidet – und die Flucht vor den Sträflingen wird da keine Ausnahme machen.
