Patch 1.2.2 für Supermarket Simulator ist da und konzentriert sich primär auf die Stabilität sowie nervige Interface-Fehler. Während die Korrekturen an den Verkaufsautomaten und Gamepad-Menüs sofortige Erleichterung bringen, horcht die Community vor allem bei einer Ankündigung auf: Die Logik der Regalauffüller (Restocker) wird komplett neu geschrieben.
Wer seine Regale im Simulator verwaltet, kennt das Problem: Die Restocker agieren oft unvorhersehbar oder ineffizient. Nokta Games hat nun offiziell bestätigt, dass das aktuelle System fundamentale Mängel aufweist. Anstatt nur an den Symptomen herumzudoktern, plant das Team einen kompletten Rewrite der Logik, um die Performance und Zuverlässigkeit in großen Läden massiv zu steigern. Das ist ein wichtiger Schritt für das Late-Game, in dem die Automatisierung über Erfolg oder Chaos entscheidet.
Neben dieser Zukunftsaussicht behebt Patch 1.2.2 einige akute Probleme:
- Gamepad-UI: Fehler bei der Navigation in den Menüs wurden behoben.
- Vending Machines: Die fehlerhafte Anzeige der Einnahmen wurde korrigiert.
- Savegame-Hygiene: Ein Bug, bei dem Müll und Dreck nach dem Laden nicht korrekt entfernt wurden, gehört der Vergangenheit an.
- NPC-Fixes: Korrumpierte IDs in Speicherständen, die zu Abstürzen führten, wurden bereinigt.
Auch für Besitzer des Bakery DLC gibt es gute Nachrichten. Das Verhalten des Bäckers wird derzeit optimiert, um einen reibungsloseren Ablauf in der Backstube zu garantieren. Die Entwickler betonen, dass sie vorerst in einem hohen Rhythmus – potenziell wöchentlich – Patches veröffentlichen wollen, bis die gröbsten Ecken und Kanten der Simulation glattgeschliffen sind. Für uns Spieler bedeutet das: Die Simulation wird zwar stetig komplexer, aber dank der technischen Überholungen hoffentlich auch deutlich wartungsärmer.
