Dieses System erlaubt es euch, bestimmte Spezies-Porträts im Spiel durch andere zu ersetzen. Wer also eine Phobie gegen Spinnen oder Insekten hat, kann diese gezielt aus seiner Galaxie verbannen. Das Beste daran? Das System ist vollständig skriptbar. Für die Modding-Szene bedeutet das Tür und Tor für kreative Anpassungen – wer möchte, könnte theoretisch jedes Alien-Porträt durch Krabben oder andere Designs ersetzen, ohne die Spielbalance zu gefährden.
Neben dieser optischen Neuerung liefert Patch 4.3.3 wichtige Werkzeuge für das Early- und Midgame. In den erweiterten Galaxie-Einstellungen findet ihr nun Slider für die Flottenkapazität und das Kommandolimit. Das ist ein Segen für Spieler, die das Tempo ihrer Partien präziser steuern wollen. Zusätzlich wurden die Effizienzboni für verschiedene Gebäude angehoben und Anführer-Traits überarbeitet, um das Balancing weiter zu verfeinern.
Während wir uns mit den Neuerungen von „Cetus“ vertraut machen, wirft Paradox bereits einen Blick in die Zukunft. Das nächste große Ziel ist der kostenlose Patch 4.4 „Pegasus“. Bevor dieser erscheint, ist in etwa zwei bis drei Wochen mit dem Hotfix 4.3.4 zu rechnen, der letzte Ungereimtheiten der aktuellen Version beseitigen soll. Die Flexibilität des neuen Porträt-Systems zeigt einmal mehr, dass Stellaris auch Jahre nach Release noch massiv von seinem modularen Aufbau profitiert.
