Das Highlight für alle Veteranen ist zweifellos der neue Hardcore-Modus. Hier wird das präzise Timing, das Shinobi: Art of Vengeance ohnehin schon auszeichnet, auf die ultimative Probe gestellt. Sega und Lizardcube schrauben dafür nicht einfach nur an den Lebenspunkten der Gegner. Stattdessen erwarten uns veränderte Boss-Muster, eine neue Gegnerplatzierung in den Levels und drastisch angepasste Schadenswerte.
Besonders spannend: Die Heilung wird im Hardcore-Modus limitiert, was jeden Treffer deutlich folgenschwerer macht. Wer die Kunst der lautlosen Klinge bisher im Schlaf beherrschte, muss seine Strategien für die Suche nach dem Schwert Oborozuki also grundlegend überdenken.
Mehr Kontrolle durch Quality-of-Life-Features
Neben der neuen Herausforderung liefert das Update einige von der Community gewünschte technische Anpassungen. Die Entwickler führen neue Regler für den sogenannten "Hit Stop" und das Kamera-Wackeln (Camera Shake) ein. Wer das Feedback bei Treffern als zu intensiv empfand oder bei schnellen Bewegungen die Übersicht verlor, kann das Erlebnis nun individuell feinjustieren.
Auch die visuelle Klarheit wird verbessert:
- Charakter-Outlines: Optionale Umrisse helfen dabei, Joe auch in hektischen Kämpfen mit vielen Effekten nicht aus den Augen zu verlieren.
- Größerer Kartenausschnitt: Die Anzeige der Map wurde vergrößert, um die Navigation durch die verzweigten Umgebungen zu erleichtern.
- Bugfix für die Positionierung: Ein lästiger Fehler, bei dem Joes Position auf der Karte falsch dargestellt wurde, gehört nach dem Patch der Vergangenheit an.
Dieses Update zeigt, dass das Team das Feedback der Spieler ernst nimmt. Während der Hardcore-Modus die spielerische Tiefe erweitert, sorgen die QoL-Optionen dafür, dass der Fokus voll auf der Action und dem Meistern der Kettenangriffe liegt.
