Wer stapelweise Dublonen gehortet hat, darf sich auf einen ordentlichen Goldregen freuen. Der festgelegte Wechselkurs liegt bei 1:500. Das bedeutet, dass jede einzelne Dublone in eurem Inventar mit 500 Goldstücken vergütet wird. Für langjährige Spieler, die bereits alles bei Duke oder Larinna gekauft haben, könnte dies ein beträchtliches Vermögen bedeuten, das nun in Schiffsteile oder teure Outfits fließen kann.
Bevor die Umrechnung jedoch stattfindet, greift ein automatisches System für Sammler: Falls ihr bestimmte Kosmetika der "Doubloon Hoarder"-Reihe noch nicht besitzt, werden diese automatisch von euren Dublonen-Beständen gekauft. Erst danach wird der verbleibende Rest in Gold umgewandelt. Es ist also eine Art Zwangs-Shopping-Tour, die sicherstellt, dass diese speziellen Gegenstände in eurem Inventar landen, bevor die Währung an Bedeutung verliert.
Was passiert mit den Saison-Belohnungen?
Es gibt jedoch eine wichtige Ausnahme bei diesem Wirtschafts-Update. Dublonen, die ihr durch den Ruhm in Saison 19 verdient habt, sind von dieser automatischen Konvertierung ausgeschlossen. Diese bleiben in ihrer ursprünglichen Form erhalten, damit der Fortschritt der aktuellen Season nicht verfälscht wird. Alles andere, was sich über Jahre in euren Taschen angesammelt hat, wird jedoch zu glänzendem Gold.
Dieser Schritt zeigt deutlich, dass Rare die Währungsstruktur in Sea of Thieves vereinfachen möchte. Dublonen waren lange Zeit eine Nischenwährung, die nach dem Kauf aller Bilgenratten-Gegenstände oft nutzlos herumlagen. Mit dem neuen Gold-Fokus wird die Beute bei euren Fahrten wieder etwas greifbarer.
