In der Knox Exclusion Zone geht es normalerweise darum, den Beißern zu entkommen, doch diesmal müssen sich Spieler vor einer ganz anderen Gefahr in Acht nehmen: Sicherheitslücken im Code von Project Zomboid haben die Entwickler von The Indie Stone dazu gezwungen, sofortige Maßnahmen zu ergreifen und ältere Spielversionen vorübergehend abzuschalten.
Was am 3. März mit Berichten aus der Modding-Community über Schwachstellen begann, hat sich zu einer umfassenden Sicherheitsinitiative ausgeweitet. Nachdem erste Patches aufgespielt wurden, traten komplexere Probleme zutage, die nun mit den aktuellen Versionen 41.78.16 (Public) und 42.15.2 (Unstable) behoben wurden. Um die Sicherheit der Community zu gewährleisten, wurden alle Legacy-Zweige, die diese Fixes nicht enthalten, vorerst von Steam entfernt.
Für uns Spieler bedeutet das vor allem Stabilität auf Kosten der Flexibilität. Wer gezielt auf uralten Builds spielt, muss nun auf die aktuellen Patches ausweichen. Die Entwickler betonen, dass die Sicherheit der Nutzer oberste Priorität hat, auch wenn dies bedeutet, dass der Zugriff auf nostalgische Versionen oder spezifische Build-Stände für Mod-Kompatibilität kurzzeitig unterbrochen wird.
Mod-Entwickler sollten besonders aufmerksam sein: Falls eure Kreationen durch die neuen Sicherheitsmaßnahmen den Dienst quittieren, bittet das Team um eine Meldung im Mod-Portal auf dem offiziellen Discord. Während die Legacy-Versionen erst einmal pausieren, konzentriert sich das Team nun wieder voll auf die Stabilisierung von Build 42. Ein Zeitplan für die Rückkehr der alten Versionen steht noch nicht fest, da jeder Build einzeln auf die neuen Sicherheitsstandards geprüft werden muss.
