Was Pragmata von anderen Sci-Fi-Shootern abhebt, ist die zentrale Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren Hugh und Diana. Während Hugh für das Grobe zuständig ist – sprich: Bewegung und klassisches Gunplay –, übernimmt seine Androiden-Begleiterin Diana den technischen Part. Das Besondere daran? Ihr steuert beide Charaktere gleichzeitig, um die von einer abtrünnigen KI übernommenen Anlagen zu infiltrieren.
Dieses Dual-Protagonisten-System ist das Herzstück des Gameplays. Es geht nicht nur darum, Gegner wegzuballern, sondern Diana strategisch für Hacking-Manöver einzusetzen, während Hugh ihr den Rücken freihält. Diese Verzahnung von Action und taktischen Rätseln in einer Third-Person-Perspektive verleiht dem Spiel eine ganz eigene Identität, die man so bei Capcom bisher selten gesehen hat.
Wer auf atmosphärisches World-Building und frische Mechaniken im Shooter-Genre gewartet hat, sollte einen Blick riskieren. Die lunare Umgebung fängt das Gefühl der Isolation perfekt ein und fordert echtes Teamwork, um die Geheimnisse der Station zu lüften. Schnappt euch eure Ausrüstung, der Mond wartet.
